Schuhe für schlechtes Wetter

Dieser Beitrag passt eindeutig zum heutigen Wetter und gerade das hat mich wahrscheinlich überhaupt auf die Idee gebracht, den Beitrag diesem Thema zu widmen. Wenn ich so rausschaue, sehe ich hauptsächlich grauen Himmel, einen düsteren Nebelvorhang und die Sonne ist wohl heute nicht so gut drauf. Ein klassischer Apriltag eigentlich, dabei ist eigentlich erst Februar und der Schnee könnte noch liegen. Gerade bei einem solchen Wetter muss man sich drei Mal überlegen, welche Schuhe man nun genau anziehen soll. Obwohl Gummistiefel wieder voll im Kommen sind, habe ich mich noch nicht so ganz mit ihnen anfreunden können und greife lieber zu den Klassikern. Trotzdem wende ich mich nicht gänzlich von ihnen ab, da sie ja durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Sie lassen keinen Tropfen an die Füße und bieten zusätzlich Platz für die dicken selbstgestrickten Socken von Omi. Das ist einfach nur praktisch und lässt sich keineswegs leugnen. Gummistiefel kann man in vielen Shops ganz bequem online kaufen, die Auswahl ist dort oft sehr groß. Vielleicht gebe ich ihnen bald mal doch eine Chance, aber für den Moment bleibe ich – wie schon gesagt – lieber bei den Klassikern. Was ist also bei einem solchen Wetter die perfekte Schuhwahl? Hier meine hoffentlich hilfreichen Vorschläge.


Chelsea Boots in Gummistiefeloptik
Meine aktuellen Lieblingsschuhe sind ganz klar Chelsea Boots von Sachaschuhe.de. Die flachen oder mit einem Absatz versehenen Stiefeletten sind durch die seitlich verarbeiteten Gummieinsätze erkennbar und einfach superbequem. Sie haben keinen Verschluss und können ganz einfach übergestreift werden. Mein Favorit ist ein Chelsea Boot mit schickem Blockabsatz. Sie haben ein bisschen was von den Vorteilen hoher Schuhe, da man oft bis zu fünf Zentimeter größer wird. Außerdem wirken die Beine und der Körper etwas schmaler und femininer. Gerade im verregneten Herbst oder einem etwas zu warmen Winter kommen Chelsea Boots bei mir täglich zum Einsatz. Für die nassen Tage kann ich nur solche in Gummistiefeloptik empfehlen. Natürlich sind nicht alle Vorteile gleichermaßen vorhanden, wie bei normalen Gummistiefeln. Trotzdem perlen die Regentropfen von der Oberfläche ab und gelangen nicht an den Fuß. Hier ist es eigentlich egal, ob man solche mit Absatz oder eher flache Chelsea Boots nimmt. Die Schuhe mit Absatz verhindern allerdings, dass man direkt den gesamten Schuh in einer Pfütze versenkt. So ist zumindest der Schuh ein wenig vor der Nässe geschützt. Chelsea Boots in Gummistiefeloptik sind also eine ganz klare Kaufempfehlung!

Auf das Material kommt’s an
Wichtig bei einem eigentlichen Couch-und-Filme-Wetter ist eigentlich ausschließlich das Material, aus dem die Schuhe gefertigt sind. Es liegt auf der Hand, dass ein einigermaßen robustes Material vorhanden sein muss. Sneakers sind beispielsweise nicht ideal für Regenwetter. Der Stoff lässt oft Flüssigkeiten beinahe ungehindert an den Fuß und man hat nach ein paar Schritten schon nasse Socken. Das ist erstens unangenehm und zweitens auch nicht so gesund. Mit nassen Füßen – oft auch kombiniert mit Kälte – handelt man sich schneller als man denkt eine Blasenentzündung oder auch eine Grippe ein. Und das kann man im Winter einfach nicht gebrauchen. Sie zieht sich meist total in die Länge und man wird eine Erkältung erst langsam wieder los. Besser greift man zu diversen Lederarten. Sie sind trotz ihrer Atmungsaktivität wasserabweisend und schützen den Fuß vor Regentropfen. Diese Eigenschaften haben beinahe alle Ledersorten, weshalb hier die Wahl nicht ganz so schwer wird. Hauptsache es handelt sich um Leder und die Nähte sind ordentlich verarbeitet. Da lohnt es sich durchaus auch etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen, denn wenn das Wasser zwischen Sohle und Stoff hindurchsickert, weil nicht präzise gearbeitet wurde, hilft auch das beste Leder nicht mehr. Ich kann generell empfehlen, bei Alltagsschuhen mehr Geld auszugeben, als bei Schuhen für diverse Feierlichkeiten. Sie müssen einfach mehr aushalten.